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Blutzucker
Blutzucker, Blutzuckerspiegel, Diabetes Mellitus Typ II, Glukosestoffwechsel, Insulinresistenz, Zuckerkrankheit

Gin­seng bee­in­flusst das kör­per­liche und seel­is­che Befind­en pos­i­tiv, kann Blutzuck­er­w­erte verbessern und daher die Ther­a­pie insuli­n­un­ab­hängiger Dia­betik­erin­nen und Dia­betik­er sin­nvoll unter­stützen.

VORSICHT! Da Gin­sen­g­pro­duk­te oft auch mit anderen Inhaltsstof­fen angere­ichert wer­den und Gin­seng den eingestell­ten Blutzuck­er­spiegel senken kann, soll­ten Dia­betik­erIn­nen die Ein­nahme von Gin­seng jeden­falls vorher mit ihrem Arzt besprechen!

Studie 1995
Ginseng therapy in non-insulin-dependent diabetic patients (NIDDM)
Placebokontrollierte Doppelblindstudie

36 ProbandIn­nen, Panax Gin­seng (100 bzw. 200 mg täglich)

Ziel dieser Studie war es her­auszufind­en, welche Wirkung Gin­seng auf insuli­n­un­ab­hängige Dia­betes Mel­li­tus Typ II — Pati­entIn­nen zeigt, die erst seit kurzem als solche diag­nos­tiziert sind. Die 36 Teil­nehmerIn­nen der Studie erhiel­ten 8 Wochen lang täglich 100 bzw. 200 mg Gin­seng oder Place­bo. Im Ver­lauf der Studie bew­ertete man durch Testver­fahren kör­per­liche und seel­is­che Verän­derun­gen, kon­trol­lierte den Blutzuck­er­spiegel, das Kör­pergewicht, die Blut­fet­twerte und die PIINP-Konzen­tra­tion.

Die Frauen und Män­ner, die Gin­seng zu sich nah­men, wur­den leis­tungs­fähiger und ver­loren an Gewicht, ihre Stim­mungslage verbesserte sich deut­lich und auch ihr Nüchtern-Blutzuck­er­spiegel sank nach­weis­lich. Vor allem jene, die täglich eine Dosis von 200 mg Gin­seng zu sich nah­men, wur­den kör­per­lich viel aktiv­er und verbesserten ihre Langzeit-Blutzuck­er­w­erte (HbA1c = Glyko­hä­mo­glo­bin) und Pep­tid-Werte.

Inter­es­sant: Auch in der Place­bo-Gruppe nah­men die Teil­nehmerIn­nen ab und zeigten verän­derte Blut­fet­twerte. Ihre Nüchtern-Blutzuck­er­w­erte blieben jedoch unverän­dert.

Sotanie­mi EA, Haa­pakos­ki E, Rautio A. Depart­ment of Inter­nal Med­i­cine, Uni­ver­si­ty of Oulu, Fin­land Dia­betes Care. 1995 Oct; 18(10): 1373–5.

Auszug der Studie auf PubMed, engl. (ver­linkt am 25.07.2016)

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