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Immunsystem
Immunmodulator, Immunsystem, Immunzellen

Gin­seng stärkt das Immun­sys­tem unter anderem durch eine gesteigerte Antikör­per­pro­duk­tion und durch die Erhöhung der Immun­zel­lenak­tiv­ität. Als Immun­mod­u­la­tor lässt er sich beson­ders gut in der Stress­be­hand­lung oder zur Unter­stützung kog­ni­tiv­er Funk­tio­nen ein­set­zen.

Studie 1990
Immunomodulatory effects of two extracts of Panax Ginseng
Randomisierte placebokontrollierte Doppelblindstudie

60 ProbandIn­nen, Panax Gin­seng-Extrakt (100mg zwei Mal täglich, 8 Wochen lang)

Zu den immun­mod­ulieren­den Wirkun­gen von Panax Gin­seng hat das Team um Scaglione mit­tler­weile etliche Stu­di­en durchge­führt. In dieser bekan­nten Dop­pel­blind­studie von 1990 wur­den die zel­lulären Immun­funk­tio­nen unter­sucht.

60 gesunde Frauen und Män­ner nah­men während acht Wochen alle zwölf Stun­den eine Kapsel der ihnen zuge­ord­neten Behand­lung ein, Gruppe A 100 mg eines wäss­ri­gen Gin­sen­gex­trak­tes, Gruppe C 100 mg eines stan­dar­d­isierten Extrak­tes der Gin­sen­g­wurzel und Gruppe B als Kon­troll­gruppe Lac­tose (= als Place­bo).

Vor Beginn der Behand­lung, in der vierten und in der acht­en Woche wur­den den ProbandIn­nen Blut­proben ent­nom­men, um wichtige Para­me­ter ihres Immun­sys­tems bes­tim­men zu kön­nen, unter anderem die Chemo­taxis der zirkulieren­den poly­mor­phonuk­learen Leukozyten.

Bere­its in der vierten Woche verbesserte sich diese bei den mit Gin­sen­g­prä­parat­en behan­del­ten Teil­nehmern der Studie sig­nifikant, nach der acht­en Woche noch deut­lich­er bei jenen, die zur Gruppe C gehörten. Auch die intrazel­luläre Abtö­tung kon­nte gezeigt wer­den, deut­lich erhöht bere­its in der vierten Woche in den Grup­pen A und C und eben­falls hoch sig­nifikant in bei­den Grup­pen in der acht­en Woche.

Damit kon­nten die Wis­senschaftler schon 1990 die immun­mod­ulieren­den Eigen­schaften des Gin­seng klar nach­weisen.

Scaglione F, Fer­rara F, Dug­nani S, Falchi M, San­toro G, Fras­chi­ni F. Dept. of Phar­ma­col­o­gy, Chemother­a­py and Tox­i­col­o­gy, Uni­ver­si­ty of Milan, Italy. Drugs Exp Clin Res. 1990;16(10):537–42.

Auszug der Studie auf UK Pubmed Cen­tral, engl. (ver­linkt am 25.07.2016)

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