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GINSENG ARTEN

Nicht jeder Ginseng wirkt gleich. Seine Qualitäten werden nach
Standort, klimatischen Einflüssen, Voraussetzungen bei der Kultivierung und nach Art der Verarbeitung der Wurzel klassifiziert. Durch die qualitätsrelevanten Faktoren kann die Palette der entsprechenden Wirkungsweisen sehr breit sein.

Vergleichen Sie deshalb vor dem Kauf immer:

die Wirkstoff-Konzentration und den Ginsenosid-Gehalt der angebotenen Produkte (nicht unter 3-4 Promille der Wirkstoff-Konzentration!) und achten Sie darauf, ob Ihnen über Herkunft, Anbaugebiet, Reinheit und Verarbeitungs­methoden Auskunft und ein entsprechendes Zertifikat einer EU-Qualitätsprüfinstanz zu obigen Parametern gegeben werden kann.

EMPFEHLENSWERT SIND meist EXTRAKTE die neben einem hohen Gehalt an Ginsenosiden weitere Ginsenginhaltsstoffe mit konstanten Mindestgehalten aufweisen.

Ginseng-Royal-Jelly ist unsere klare Produktempfehlung – sie können unser Ginseng-Extrakt direkt über uns bestellen.

Arten des Ginsengs

Ginseng wird qualitativ nach seinen Anbaugebieten unterteilt –  das
sind hauptsächlich Koreanischer Ginseng, Chinesischer Ginseng und Amerikanischer Ginseng. Wenn man bei uns von Ginseng spricht, meint man meist den Koreanischen Ginseng, Panax ginseng C. A. Meyer, benannt nach dem Botaniker Carl Anton Meyer, der diese Erscheinungsform des Ginsengs genau beschrieb.

KOREANISCHER GINSENG (PANAX GINSENG C.A. Meyer, HONG SHEN, ROTE WURZEL)

gilt all­ge­mein als wir­kungs­vollste Gin­sen­gart und wird des­halb auch als „Ech­ter Gin­seng” bezeich­net. Für medizinische Zwecke wird vornehmlich Koreanischer
Ginseng eingesetzt. Wir konzentrieren uns deshalb mit allen Informationen auf dieser Website auf Panax Ginseng.

VORSICHT BEI SIBIRISCHEM GINSENG!

Der sibirische Ginseng (= Taiga-Wurzel) gehört zwar auch der Familie der Araliengewächse an und ist als Adaptogen bekannt, hat aber mit dem
koreanischen Ginseng nichts zu tun und enthält keine Ginsenoside!

Verarbeitungsformen

Koreanischer Ginseng ist am europäischen Markt als Weißer Ginseng oder als Roter Ginseng erhältlich (Schwarzen Ginseng findet man nur am asiatischen Markt).

WEISSER KOREANISCHER GINSENG

Der Weiße Ginseng ist die natürliche (Ur-)Form des Ginsengs (alle
Ginsengwurzeln sind im natürlichen Vorkommen weiß). Er kann frisch
gegessen oder getrocknet werden und gilt grundsätzlich als wirksamste Form des Ginsengs. Allerdings ist frischer Ginseng nicht lange haltbar und muss dehydriert werden, weil der hohe Wassergehalt schnell zu Schimmelbildung führen würde. Oft wird er auch vor der weiteren Verarbeitung geschält – womit er aber viel von den wichtigen Ginsenosiden verliert, die bevorzugt in der Wurzelschale sitzen.

ROTER KOREANISCHER GINSENG

Roter Ginseng wurde aus der Not geboren: Um den Weißen Ginseng auch für längere Export-Reisen haltbar zu machen, wurde er durch Dämpfen konserviert. Heute werden zur Herstellung von Rotem Ginseng die Wurzeln nach dem Dämpfen so lange (luft- oder sonnen-) getrocknet, bis der Wassergehalt weniger als 14 Prozent beträgt.

Dadurch verändert die Wurzel ihre Farbe und wird gläsern
bräunlich-rot –  daher auch der Name. Das Dämpfen verändert zwar manche Inhaltsstoffe des Ginsengs geringfügig, allerdings werden durch die Wärmebehandlung auch weitere wichtige Stoffe erschlossen, die im Weißen Ginseng (in seiner Urform) für den Menschen nicht wirksam werden. Vieles
in der Unterscheidung hat sich aber durch moderne Erschließungsverfahren, wie der Gefriertrocknung erledigt.

Ginseng-Qualitäten

Wichtigste Komponenten für die medizinische Wirkung von Ginseng sind vor allem die sogenannten Ginsenoside, bio-aktive Inhaltsstoffe, die in der Natur nur in Ginsengpflanzen vorkommen.

Bei der Auswahl eines geeigneten Ginseng-Produkts sind deshalb vor allem die Reinheit und Konzentration der Ginsenoside ausschlaggebend.

Der Ginsenosid-Gehalt (und somit der Wirkungsgrad) wird aber nicht
nur von der Pflanzen­art und dem Anbaugebiet bestimmt, sondern auch vom Alter der Pflanze bei der Ernte, der traditionellen Behand­lung und von der weiteren Verarbeitung (wie dem schonenden Dämpfen).

Genau deshalb bestehen unter den vielen Ginseng-Produkten natürlich
erhebliche Qualitäts­unterschiede – meist sind von derselben Produktionsfirma billigere Ginseng-Fertigprä­parate mit entsprechend
geringem Wirkstoff­anteil am Markt.

Nebenwirkungen von Ginseng

Prof. Savel hat in Langzeit-Tierversuchen nachgewiesen, dass Ginseng selbst bei tausendfach überhöhter Dosierung keine schädigenden Effekte verursacht.

Obwohl bis heute zu Ginseng keine Nebenwirkungen bekannt sind, sollte er vorsichtshalber in folgenden Fällen NICHT (ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt) eingenommen werden:

  • von Kindern unter sieben Jahren
  • während der Schwangerschaft und Stillzeit
  • vor operativen Eingriffen oder Akutbehandlungen (Ginseng beeinflusst möglicherweise die Blutgerinnung) )
  • bei Hitze-Gefühl (die TCM nennt hier Zustände von „Yang-Überschuss” oder „Yin-Schwäche” bzw. „Yin-Mangel”)

Übrigens: Millionen Menschen wenden im Vertrauen auf die bekannten Heilerfolge seit langem Ginseng an und von Schäden ist nichts wissenschaftlich nachgewiesen. Prof. Dr. Anduchan bezeichnet Ginseng als “[…] unschädliches Naturprodukt bei dem die Anwendung ohne Nebenwirkungen bleibt und das keine Beschwerden verursacht.”